Unsere Spiele

Hier finden Sie eine Auswahl unserer Stücke.

Hänsel und Gretel

 

Marionettenspiel nach einem Märchen der Brüder Grimm

Geeignet ab 4 Jahren.

 

Die Zeiten sind schlecht, überall im Land herrschen Elend und Not. Das spüren auch die beiden Kinder Hänsel und Gretel.

Als auch das letzte Stücklein Brot gegessen ist, sehen die Eltern, ein armer Holzfäller und seine Frau, keine andere Lösung als die Kinder im Wald auszusetzen. Plötzlich auf sich alleine gestellt, müssen Hänsel und Gretel sich nicht nur gegen Hunger, Kälte und wilde Tiere wehren, nein auch eine böse Hexe macht ihnen das Leben schwer.

Doch sie lassen sich nicht unterkriegen und mit Mut und Beherztheit gelingt ihnen die Flucht und sie finden den Weg aus ihrer Not.

 

 

 

Der Spittelkäse

 

Tischfigurenspiel nach einer Rapperswiler Sage

Geeignet ab 5 Jahren.

 

In früheren Zeiten besass das Rapperswiler Bürger-Spittel am Fischmarktplatz noch einen

Bauernhof. Im Sommer brachte ein Senn die Tiere auf eine Alp im Zürcher Oberland. Es war

Brauch, dass ein Mönch aus dem Kapuzinerkloster die Alp segnete um Mensch und Tier vor

Unglück zu bewahren. Der Verwalter des Bürgerspittels und sein Sohn Peter begleiten den

Kapuziner auf die Alp. Weil es dem Jungen hier so gut gefallen hat, darf er in den

Sommerferien nochmals kommen und dem Senn beim Viehhüten und beim Käsen mithelfen.

Der grösste Käse ist als Dank für die Kapuziner bestimmt. Er geizige Verwalter will aber den grössten Käse für sich behalten und nur einen kleinen Laib an die Kapuziner abgeben. Was er in seiner Gier dafür in Kauf nehmen muss, erfahren die Zuschauer in diesem Stück.

Schneewissli und Roserot

 

Marionettenspiel nach einem Märchen der Brüder Grimm

Geeignet ab 5 Jahren.

 

Den Rosen im Garten gleichen die beiden Mädchen Schneeweisschen und Rosenrot. Sie leben mit Ihrer Mutter in einem kleinen Häuschen am Waldrand. So unterschiedlich die beiden Schwestern auch sind, im Leben machen sie alles miteinander So überstehen sie gemeinsam die Abenteuer mit dem seltsamen Zwerg und dem geheimnisvollen Bären.

 

 

S' Dornrösli

 

Marionettenspiel nach einem Märchen der Brüder Grimm

Geeignet ab 4 Jahren.

 

Vor langer Zeit…

lebten auf Schloss Rapperswil ein König und eine Königin, die sich sehnlichst ein kleines Kindlein wünschten. Eines Tages prophezeit ein Frosch im Schlossgarten der Königin, dass ihr Wunsch bald in Erfüllung gehe. Übers Jahr bekommen der König und die Königin ein Töchterchen und auf dem Schloss wird eine grosse Tauffeier für Prinzessin Dornröschen ausgerichtet. Alle guten Feen des Königreichs sind eingeladen, ausser der 13. Fee, die am weitesten entfernt wohnt. Zur Strafe für diese Unterlassung verwünscht die 13. Fee den

ganzen Königshof und lässt eine undurchdringliche Dornenhecke um das Schloss wachsen. Ob es wohl jemandem gelingt, das Hindernis zu überwinden und Prinzessin Dornröschen zu erlösen?

S' Schlossgspengstli

 

Hand- und Stabpuppenspiel

Geeignet ab 4 Jahren.

 

Ein richtiges Schloss hat auch ein Gespenst. Rapperswil ist da keine Ausnahme.

Wenn um Mitternacht die Turmuhr 12 Mal schlägt, wird es ruhig in Rapperswil. Nur der Feuerwächter schaut vom "Güggelerturm" herunter auf das schlafende Städtchen. Für die Ferienkinder Röbi und Käthi ist deshalb die Überraschung gross, als plötzlich ein kleines Gespenst im Zimmer auftaucht. Nach dem ersten Schrecken, stellt sich der nächtliche Besucher als Freund und Helfer in der Not heraus, mit dem die Kinder ein grosses Abenteuer im Schloss Rapperswil bestehen.

 

Frau Holle

Stabpuppen- und Tischmarionettenspiel nach einem Märchen der Brüder Grimm

Geeignet ab 4 Jahren.

 

Es waren einmal…

zwei Schwestern, die beide Marie hiessen. Sie trugen zwar denselben Namen, doch ihr Alltag hätte unterschiedlicher nicht sein können. Die eine musste von morgens bis abends schwer schuften und erhielt von Stiefmutter und Stiefschwester kein gutes Wort. Die andere führte das Leben einer Prinzessin.

Auf abenteuerlichem Wege gelangten beide Mädchen ins Reich der Frau Holle. Was sie hier erlebten und wie sie, die ihnen gestellten Aufgaben lösten, erzählt euch diese Geschichte.

 

 

Heinrich von Kleist über das Marionettentheater

Marionettenspiel nach einem Essay von Heinrich von Kleist

Für Erwachsene.

 

Das Wort Marionetten wird oft nur für die Schilderung einer negativen Situation verwendet. Wer sich führen lässt, ist abhängig von einer anderen Person, Gruppe,  usw. Somit haftet der Marionette, also einer Figur die  immer fremd geführt wird, etwas Negatives an. Nun, eine Marionette ist ein mechanisches „Spielzeug“ das von sich aus tot ist. Der Dichter Heinrich von Kleist versuchte in seinen Abendblättern aufzuzeigen, was das Figurenspiel sein kann oder ist. Mit einer Figur, insbesondere mit einer Gliederpuppe, soll der Mensch kopiert werden. Dies ist aber nur in bestimmten Bereichen möglich. Sehr deutlich beschreibt Kleist dies zum Thema Tanz. Aber schliesslich geht es ihm nicht um das Marionettentheater, sondern um das Menschsein. In Vergleichen zeigen sich die Unterschiede und Geheimnisse. Mit verschiedenen Figuren, auf zwei Bühnen gespielt, soll Kleist`s Text zum Tragen kommen. Ein Zeitungsverkäufer versucht ihn zu entschlüsseln und verständlich zu machen. Dies passiert auf dem mobilen Theater, das dort stehen kann, wo die Menschen sind.

 

 

Der goldene Becher

 

Marionettenspiel 

Geeignet ab 4 Jahren. 

 

Alles was sich im Städtchen ereignete  kann man am nächsten Tag in der Zeitung lesen. So zum Beispiel, dass der Räuber Langbein wieder unterwegs ist und vieles in seinen grossen  Sack steckt. Selbst auf die Zeitungen hat er es abgesehen. Aber wie soll man etwas erfahren wenn  der Zeitungsverkäufer Otto keine Zeitungen mehr hat. Felix, nimmt sich dieser schwierigen Sache an und vertraut da voll auf die Spürnase seines Bello`s. Diese roch eine Fährte, folgt ihr und landet im Wald, aber da findet er keine Zeitungen sondern den ebenfalls gestohlenen goldenen Becher aus dem königlichen Geschirrschrank. Wo steckt Langbein?

 

 

Dä grüe Aff und die blaue Elefante

 

Tischfigurenspiel

Geeignet ab 5 Jahren. 

 

Modernste Kommunikationstechnik macht ungeheuerlich viel möglich. Dies erleben Nadine und Kevin. Sie lieben Tiere. Mit ihren IPhones holen sie sich ihre Wunschtiere, lassen sie aber auch wieder verschwinden. Sie werden immer mutiger, die Tiere immer grösser. Das funktioniert wunderbar, bis zum einten mal, wo zwei Dickhäuter nicht mehr weg zu beamen sind. Niemand ist da der den Kindern helfen kann. Da nützen die besten IPhones nichts mehr. Da sind nur noch mutige Entscheide und Schritte gefragt. Im Zoo werden die Elefanten schon lange vermisst. Wie lockt man einen kleinen und einen grossen Elefant aus dem Schlafzimmer?  Dies gelingt den Kindern. Nadine darf auf dem grossen Elefanten reiten. Kevin führt alle zurück in den Zoo, wo sie von den anderen Tieren begrüsst werden.

 

 

 

Der goldene Hecht

 

Marionetten- und Stabfigurenspiel 

Geeignet ab 5 Jahren.

 

Toni wohnt im Städtchen. Er kennt alle Gassen und den Hafen, wo sein Freund der Fischer, sein Boot hat. Ganz allein steigt er in dieses und steuert auf die Insel zu. Die Wellen werden immer gefährlicher. Das Schiff wird von ihnen mitgerissen. Toni gelingt es trotzdem in den Hafen zu gelangen. Aber nach Hause kann er nicht, hat er doch den Haus und Veloschlüssel verloren. Unzufrieden mit Toni schaut sich der Fischer die Unordnung in seinem Boot an. Zu den Fischen im See gesellt sich der Wassermann. Hier, zwischen vielem, das die Menschen in den See werfen, ist sein Zuhause. Am nächsten Tag spiegelt sich die Sonne im Wasser. Toni darf mit dem Fischer auf den See. Er wirft die Angel. Die Schnur spannt sich, Toni kämpft, aber der Fisch ist stärker. So landet er im Wasser. Dort freut sich der Wassermann auf den neuen Gast, der zum Fest des goldenen Hechtes zu ihm kommt.

Bremer Stadtmusikanten

 

Stabpuppenspiel nach einem Märchen der Brüder Grimm

Geeignet ab 4 Jahren.

 

Der Esel wollte keine schweren Säcke mehr tragen, aber singen tat ihm gut. Der Jagdhund holte keine Enten mehr, aber so schön singen wie der  Esel wollte er. Die Katze liess den Mäusen den Käse, zum singen war sie trotzdem aufgelegt. Der Hahn wollte noch ein wenig leben, darum musste er schön  singen lernen. Und als das Bremer Stadtmusikanten Quartett komplett war, sie zusammen geübt hatten, brachen sie auf nach Bremen. Doch es war soweit, was sie zu einem Halt zwang. Eine grosse Tanne sollte ihnen als Nachtlager genügen, hätte nicht der Hahn in der Ferne ein Licht gesehen.  Die Wanderer beschlossen das Haus zu erkunden. Der Esel erkannte sofort dass die Bewohner des Hauses  gefährliche Burschen waren, die sie nur mit einem gemeinsamen Kraftakt vertreiben konnten. Sie rechneten jedoch nicht damit dass diese wieder zurück kamen.  Darum waren sie ein weiteres  mal gefordert, was den Räubern zu weit ging und sie sich nach einem neuen Zuhause umsehen mussten.

Nun waren unsere Ausreisser Besitzer des Hauses geworden. Sie assen, tranken, schliefen und sangen ihre Lieder, die sie einmal in Bremen zum besten geben sollten.

Carolins Weltreise

 

Marionettenspiel 

Geeignet ab 4 Jahren.

 

Die Schildkröte Caroline liebt den Klee. Besonders gern frisst sie den Vierblättrigen. Und weil sie soviel verzehrt hat gibt es keinen mehr. Caroline macht sich auf die Suche. Der Weg ist weit. Die Sonne brennt vom Himmel. Hätte es in der Wüste keine Oase wäre sie wohl verdurstet. Gestärkt sucht sie weiter. Die Sonne wird schwächer, Caroline läuft immer langsamer. Wer kann sie wieder aufwärmen? Bald erreicht sie eine Wiese mit vielen farbigen Blumen. Zwischen diesen entdeckt sie ihren Klee aber auch noch einiges das nicht verraten werden darf.

 

 

Jeanot's Barbarswila

 

Marionettenspiel nach dem Buch von Gerold Späth "Aufzeichnungen eines Fischers"

Für Erwachsene.

 

Die nahe und ferne „Welt“ aus dem Blickwinkel eines nicht immer schweigenden Betrachters. Jeanot erzählt, und schlüpft auch immer wieder in die Haut vieler seiner „Weggenossen“. Er kennt ihre Stimmen, ihre Gesten und Gebärden. Jeanot legt seine Fischerrute weg, wieder einmal hat keiner angebissen. Frau Leu spaziert mit ihrem Hund. Jeanot kennt sie sehr gut, er sie auch. In seinen Aufzeichnungen, fehlen seine Mitschüler ebenso wenig, wie die Ereignisse um Paul, der selber viel zu erzählen hat.

Jeanot sichtet seine Blicke, aber noch mehr sein Gehör auf die verschiedenen Kirchgeläute aus und um seine Stadt. Seltsame „Vorstellungen“ in der Stadtkirche beschäftigten den kleinen Jeanot . Der Krieg weit weg, muss thematisiert sein. Zurück, in die vertraute Atmosphäre in seiner Beiz, wo Frau Leu, hinter der Theke steht, und ihren Einfluss auf das Stammtischgeplapper,

über einen gewissen General, ausübt. Und immer wieder versucht Jeanot, jedoch ohne grossen Erfolg, seine Notizen, vor

Betsy seiner Angebeteten zu verbergen. Jeanot, ohne das Wasser und sein Boot, gibt es schlicht nicht.

Jede oder Jeder der auffällig, unscheinbar, langsam oder schnell an ihm vorbeizieht wird ein Teil seiner Aufzeichnungen. Wenn Frau Leu nicht gefragt ist, muss sie sich bei ihrer Kundschaft bemerkbar machen. Das Verhältnis des Fischers zu seiner Stadt, verdient einen Eintrag. Einzelne Bürger und Bürgerinnen dürfen nicht fehlen. Und immer wieder der See, ganz normal, stürmisch oder gar zugefroren. Über alles, das Fischen. Der Blick Jeanot’s, gezielt, gestochen, auf das, was in seinen Aufzeichnungen nicht fehlen darf.

 

 

 

Der Wolf und der Fuchs

Marionettenspiel nach einem Märchen der Brüder Grimm

Geeignet ab 4 Jahren.

 

Jan lebt zusammen mit seinen Eltern und dem Grossvater auf einem Bauernhof. Zur Schule, aber auch zum Einkaufen muss er ins nächste gelegene Dorf. In der Nähe des Hofes leben auch ein Wolf und ein Fuchs. Der Wolf hat im Fuchs einen guten Diener gefunden, der ihm das Essen zu besorgen hat. Unter Androhung “sonst fress ich dich selber auf“ verlangt der Wolf jeden Tag nach einem feinen und immer grösseren Menü. Auch wenn der Fuchs sich viel Mühe gibt, gelingt es ihm nicht, den Wolf zufrieden zu stellen. So ist dieser gezwungen, allerdings sehr ungeschickt, sich selber mehr zu beschaffen. Zu seinem Verdruss wird er dabei von den Bauersleuten erwischt. Eine Tracht Prügel ist jeweils der Dessert.

Zu guter letzt führt der schlaue Fuchs den hungrigen Wolf ins Schlaraffenland, in den Keller mit einem Fass voll eingepökeltem Fleisch. Nun, wo dieser endlich mehr als genug vorgesetzt bekommt, wird sein Ende, oder die Befreiung des Fuchses aus der Wolfsknechtschaft, immer wahrscheinlicher.

Diese Ereignisse prägen das Leben auf dem Hof. Jede Gefahr ist für diese Familie eine Herausforderung, die sie zusammen meistern werden. 

Der Steg zu Rapperswil

Stabpuppenspiel 

Geeignet ab 5 Jahren.

 

Brücken erzählen Geschichten. So auch der Steg  zwischen Hurden und Rapperswil. Viele dieser Geschichten wurden von Generationen zu Generationen weitererzählt und später auch aufgeschrieben. 

Zu den alltäglichen kleinen Begebenheiten gesellten sich ausserordentliche, besonders gefährliche, lustige  und unheimliche Geschichten. Zu ihnen gehört auch die Legende von der Prozession in der heiligen Nacht (Holenstein/Heidemeitli). Während des Einläutens zur Mitternachtsmesse bewegte sich eine lange Geisterprozession auf die Stadt zu. Kinder , Erwachsene, Familien, Reiche und Arme, Geistliche und Taglöhner. Sie alle durften ihre Stadt noch einmal betrachten. Auf dem Steg gab es nichts Beständiges. Er wurde begangen, weil er der schnellste und einfachste  Weg in die Stadt und aus ihr heraus über den See in die benachbarten Höfe und vor allem nach Einsiedeln war. Im Figurenspiel spielt sich alles  zwischen dem Heilighüsli und dem Stadttor ab. Der Zoller zog das Brückengeld ein und gewährte oder verweigerte den Eintritt in die Stadt. Seine Frau war verantwortlich für das Heilighüsli. Sie schmückte es, war besorgt das das Kerzenlicht nie ausging und nahm die Gaben aus dem Opferstock.